140.000 Henkel-Etiketten in der Pratersauna.

henkel02 In einer 3-wöchigen Aktion verklebte ein Künstler die „Pratersauna“ mit Etiketten von den Henkel-Produkten Silan, Pril und Bref.


v.l.: Alfred Smyrek (Werksleiter Henkel CEE) und Aram Haus (Wiener Achse)

v.l.: Alfred Smyrek (Werksleiter Henkel CEE) und Aram Haus (Wiener Achse)

Das Henkel-Werk bei und im Dritten stellt Wasch- und Reinigungsmittel wie Persil, Silan oder Pril für den österreichischen und osteuropäischen Markt her. In einer einmaligen künstlerischen Aktion durch den serbischen Künstler Milan Mladenovic fanden nun Etiketten von Henkel-Produkten ihren Weg nicht mehr nur auf die jeweiligen Produktflaschen, sondern vielmehr an die Decke, den Boden, an die Wände sowie den Eingangsbereich der Wiener Diskothek „Pratersauna“. Insgesamt wurden auf 220m2 ungefähr 140.000 Etiketten innerhalb von drei Wochen nach einem ganz bestimmten künstlerischen Muster angebracht. Durch das Verkleben von mehreren Schichten übereinander entstand ein mehrdimensionales Bild, bei dem der kleinste Baustein so aussieht wie das große Ganze.

Ermöglicht wurde dem Künstler Milan Mladenovic dies zum einen durch seinen Kurator Aram Haus von der Wiener Achse und zum anderen durch das Team von Alfred Smyrek, Leiter des Werkes von Henkel in Wien-Erdberg. „Es war uns eine große Freude, dem Künstler tatkräftig unter die Arme greifen zu können. Wir waren von dem Ergebnis sehr beeindruckt. In so einem künstlerischen Gesamtbild haben wir unsere Etiketten noch nie gesehen“, so der Henkel-Produktionschef.

Milan Mladenovic wurde 1980 in Nis geboren und lebt in Wien. Der 34-jährige studierte Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst. Ausstellungen unterhielt der gebürtige Serbe unter anderem im 21er Haus, Künstlerhaus und im Museum für angewandte Kunst. Für seine Installations-Video-Performance 8-Acht erhielt er 2012 den Preis der Kunsthalle Wien.

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