Ein mutmaßlicher Kupferkabeldieb geriet in Stromkreis.

Symbolbild Polizeieinsatz in 1030 Wien
Symbolbild Polizeieinsatz in 1030 Wien wegen Kupferkabeldieb

Am Montag, den 23. November 2015, so gegen 8:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettung und Polizei wegen eines Brandes in der Franz-Grill-Straße alarmiert.

In einer Lagerhalle eines leerstehenden Fabrikgebäudes fand man den noch lebenden Mann und brachten einen Defibrillator zum Einsatz. Man konnte ihm aber schlußendlich nicht helfen: Er starb an Ort und Stelle.

Unfallort war ein Schaltraum im Kellergeschoß auf dem aufgelassenen Firmengelände, durch den eine Stromleitung mit 10.000 Volt verläuft. Er dürfte beim Versuch, Kupferkabel aus einer elektrischen Vorrichtung abzumontieren, in den Starkstromkreis geraten und verbrannt sein.

Auch mögliche Komplizen festgenommen

In der Nähe trafen Polizisten auf zwei Frauen und einen Mann (36) aus Rumänien, die mit dem Unfallopfer in Verbindung stehen könnten. Sie wurden wegen des Verdachts auf Diebstahl festgenommen.

Beim Toten könnte es sich um einen 31-Jährigen aus Rumänien handeln. Die Identität muß aber noch geklärt werden, die Daten werden mit den rumänischen Behörden abgeglichen und eine Obduktion wurde angeordnet.

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