Ein Nachruf auf Marcus Aurelius Antoninus

Mark Aurel
…auch 1826 Jahre später ist ki3.at bemüht den genauen Sterbeort von Herrn Aurel zu finden

…noch ist aber nicht geklärt ob er direkt in Vindobona oder in der angeschlossenen Zivilstadt (heutiges Gebiet des dritten Bezirkes) verstarb.

Marc Aurel (Marcus Aurelius Antoninus) wurde am 26. April 121 nach Christus als Sohn einer reichen und vornehmen Senatorenfamilie in Rom geboren. Marcus widmete sich unter anderem intensiv dem philosophischen Studium, weiters durchlief er sämtliche politische Ämter bis hin zum Konsul.

Im Mai 145 heiratete er seine Verlobte Faustina. Sie hatten insgesamt dreizehn Kinder. Mit vierzig Jahren bestieg der angeblich friedvolle Philosoph den römischen Kaiserthron und wurde durch die Umstände der Zeit in dauernde Kriege verwickelt, die er jedoch größtenteils erfolgreich für die Rom führte.

Trotzdem geht Marc Aurel nicht als Feldherr, sondern als Philosoph in die Nachwelt ein. Dies ist besonders in der von ihm selbst geschriebenen „Selbstbetrachtungen“ zu erkennen, in denen besonders seine stoische Haltung zum Ausdruck kommt:
Auch als er nun im Jahre 180 an Pest erkrankte (andere zeitgenössische Quellen berichten von der Cholera), sah er seinem Tode mit einer für heutige Italiener eher untypischen stoischen Gelassenheit entgegen. www.wien-vienna.at berichtet darüber folgendes: „Er legte sich aufs Bett, zog sich ein Leinentuch über den Kopf und wartete auf den Tod. Dass er sich nicht vor dem Tod ängstigte zeigt auch der letzte Satz seiner schon erwähnten Selbstbetrachtungen: Geh also heiter aus dem Leben; denn der, der dich entlässt, tut es heiter.“

Wenn Marc Aurel auch im Jahre 2006 nach Christus gerne der „friedvolle“ Kaiser genannt wird, so scheint ki3.at dies doch sehr relativ. Auf der Markussäule in Rom wurden unter anderem seine Siege über die Markomannen und Quaden verherrlicht und in Stein verewigt. Doch wie Mann/Frau dort kann unschwer erkennen kann, werden germanischen Edelleuten die Köpfe abgeschlagen.

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