Erdberg und seine Probleme mit der Nahversorgung.

Schlachthausgasse 2-6
Schlachthausgasse 2-6 und seine “Nahversorgung” in 300 Meter Umkreis.

In einem Ihrer Artikel nahm sich unlängst die Bezirkszeitung das Thema „Leerstand der Geschäftslokale“ in unserem Bezirk zur Brust. Unter anderem ging es um die Schlachthausgasse und den Gemeindebau 2-6.

Befragt wurde dazu auch unser Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, der in der BZ dazu meint, dass er sich hier mehr Nahversorger wünschen würde, um die Bewohner im Grätzl besser versorgen zu können. Weiters wird er wie folgt zitiert: „Die Bewohner müssen zum Einkaufen bis zur Landstraßer Hauptstraße gehen. Wir würden einen Supermarkt begrüßen, sind jedoch gegen eine Nutzung durch Wettbüros oder ähnliches.“

Wer ist eigentlich ein richtiger Nahversorgung?

Unser ki3.at Boss meint dazu: „So sehr ich unseren Bezirksvorsteher auch schätze, hier sind ihm doch ein paar kleine Fehler unterlaufen:

  • Nahversorgung kann „Supermarkt“ heißen, muß aber nicht. Es gibt doch noch andere Möglichkeiten als SpaBillHofLid.
  • Wenn es schon um Supermärkte geht, dann gibt es genau in dieser Gegend im Umkreis von 300 Meter drei Supermärkte. Das ist mehr als genug.
  • Übrigens – etwa 400 Meter entfernt, beim Fiakerplatz gibt es den letzten echten Nahversorger beim Café alt Erdberg.
  • Zuletzt – ich mag persönlich auch keine Wettbüros. Aber sowohl die Politik als auch Meinereiner können sich zwar wünschen, das keine Wettbüros entstehen, dennoch haben wir immer noch eine relativ freie Marktwirtschaft in Wien und diese Marktwirtschaft entscheidet immer noch, wo wann was eröffnet wird – außer die Politik beschließt, dass Wetten komplett verboten wird. Letzteres würde den Bezirk hart treffen, wenn die “Österreichische Lotterien GesmbH” vom Rennweg 44 verschwinden müssten.“

 

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