guat is gangen, nix is g’schehn

zollschuleAsylquartier Erdberg geschlossen

Am Freitagvormittag wurden die letzten Flüchtlinge aus der Unterkunft in Erdberg in die Bundesländer gebracht.  

Auf einer sehr rechtslastigen Website fanden wir vom ki3-Team einen Bericht über eine angebliche Schlägerei, DiePresse berichtete weit seriöser darüber. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kam es auch zu einen angekündigten Hungerstreik. Die zeitweisen größeren Ansammlungen an Jugendlichen rund um das Gebäude sorgten in den recht dünn besiedelten Gebiet bei den wenigen Anrainer doch für manch ungutes Gefühl – jedoch passiert ist letztlich nichts. So kann man sagen, daß die Aufregung zwar groß war, aber im Großen und Ganzen ist wenig bis nichts passiert im und um das Flüchtlingsquartier in der Erdbergstraße 186-192 (Ehemalige Zollamtsschule).

Die Unterkunft im Dritten war notwendig geworden, nachdem die restlichen Bundesländer im Herbst 2014 ihre Flüchtlings-Quoten bei weitem nicht erfüllt haben. Um die Errichtung von Zeltstädten zu vermeiden, erklärte sich Bürgermeister Häupl bereit, in Wien noch einmal einige 100 Plätze zuzulassen, obwohl die Bundeshauptstadt die Vereinbarungen zur Flüchtlingsbetreuung schon seit Jahren übererfüllt. Frau Innenminister Mikl-Leitner sicherte im Gegenzug zu, die Quartiere bis Ende Jänner wieder freizumachen, was nun auch mit wenigen Tagen Verspätung gelang.

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