Liebe „Z“, jetzt muß ich einmal etwas loswerden…

 

Das Zentralsparkassengebäude in der Vorderen Zollamtsstraße
Die „Z“, das Zentralsparkassengebäude in der Vorderen Zollamtsstraße (1965) © Wiener Stadt- und Landesarchiv

Schon als Kleinkind war die „Z“, die Zentralsparkasse – die heutige UniCredit Bank Austria AG – die wichtigste Bank in meinem Leben. Meine Oma hat ein Sparbuch für mich eröffnet, ja wir waren jeden Weltspartag dort. Auch später war die „Z“ meine Bank für mein erstes Gehaltskonto.

Hier im Dritten gab es an jedem Eck eine Filiale und auch unser Herr Bezirksvorsteher immer wieder erzählt gerne, dass er bei der Bank Austria gearbeitet hat um damit seine Wirtschaftskompetenz zu betonen.

Ja – „Z“, also die UniCredit Bank Austria AG war für mich immer eine Bank mit gutem Ruf.

Irgendwann einmal habe ich aus persönlichen Gründen die Bank gewechselt und habe lange Zeit nichts von meiner ehemaligen Bank meines Vertrauens gebraucht.

Vor drei Tagen war es dann doch wieder einmal soweit – im Zuge der Erbschaftsangelegenheiten meiner Mutter musste ich in eine UniCredit Filialen im Dritten.

Nun, als erstes von wegen „an jedem Eck eine Filiale“ kann natürlich nicht mehr gesprochen werden, denn für die etwa 88.000 Einwohner im Dritten Bezirk gibt es gerade mal eine einzige Filiale.

Völlig klar, dass diese Filiale mit Wartenden überfüllt war, zusätzlich man muss sich, wie beim AMS oder der Gebietskrankenkasse, eine Nummer ziehen.

Gut, dies alles lässt der gelernte Österreicher irgendwie über sich ergehen und die zweieinhalb unnötig verlorenen Stunden werde ich verkraften.

Dass die diversen Mitarbeiter, mit denen ich an diesem Tag zu tun hatte, teilweise unfreundlich hätte ich auch noch hingenommen.

ABER, dass kein einziger Mitarbeiter es der Mühe wert fand „Beileid“ zu wünschen ist einfach zu viel.

Gibt’s keine Ausbildung mehr? Zahlt ihr so schlecht oder was ist los???

2 Gedanken zu „Liebe „Z“, jetzt muß ich einmal etwas loswerden…“

  1. Es ist ganz schrecklich das es die Bank Austria am Kardinalnagelplatz nicht mehr gibt,zwei große Gemeindebauten müssen jetzt mit Bus oder U-Bahn zu Ihrer Bank fahren,Ganz schwierig wird es wenn man gebrechlich ist oder frisch operiert,ein paar tausend Menschen müssen also die für manche sehr strapaziöse Fahrt zu ihrer Bank einmal im Monat antreten,diese Leute sind meistens alt und werden oft Opfer von Überfällen da sie meistens ein Monatsgehalt abheben.Wir möchten unsere Bank Austria wieder am Kardinal -Nagelplatz haben um in ruhe und in unserer Gegend unsere Bankgeschäfte ohne strapatzen abwickeln zu können ,Kann man da nicht doch etwas für uns ältere Menschen tun?

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