Wählt so wie ihr denkt

…damit auch geschieht, was IHR wirklich wollt.

Wählt so wie ihr denkt
Wählt so wie ihr denkt

Der Herausgeber von 1030wien.at und Ki3.at hat sich einmal angesehen, was sich so manch FPÖ-Anhänger im Internet wünscht:

  • Schweinevolk vesautes
  • Oder am besten im einer gasskammer !
  • Mauthausen aufsperren und ich bin der erste Heitzer, aber vorher kommen noch rot schwarz, zum feuer machen
  • Handgranaten tun wahre Wunder
  • flugzeug ab ohne falschierm
  • Kastrieren und dabei vielleicht die Narkose vergessen?
  • Ab in ein Arbeitslager.
  • rein mit dem pöbel, über dem indischen ozean die heckklappe auf … und erledigt ist die sache!
  • Tretminen
  • So einfach auf der Grenze ein Minenfeld aufziehen und die Sache hat sich erledigt
  • Erschiesst sie, nur so werden es weniger .
  • Was kann man anderes erwarten. Das sind nutzlose Menschen.
  • Warum nur verletzt? Und warum nid de flüchlinge glei mit? Gashahn auf!
  • Die ärgste Seuche, wird durch unsere Politik provoziert, doch was macht man mit Seuchen, man rottet sie aus
  • Panzerfaust wäre noch besser
  • Hände abhacken,und ab nach hause!
  • Gas… reihenweise weg mit dem Dreckspack!
  • Vor dem Abschieben aber gründlich auspeitschen,das die in 5 jahren noch was davon merken !
  • Der hund griagt genau an Tunnel und zwar durch den Kopf!!!
  • In dem Fall einfach die scharia durchsetzen und den Asylanten den Kopf abschneiden

…und dies – geneigte Leserinnen und Leser – ist nur ein kleiner Auszug von Hassposting der Seite https://www.eaudestrache.at/. Bei der Vorstellung, dass ein in manchen Zeitungen vorhergesagter Bürgermeister HC Strache, die Wünsche seiner Anhänger auch nur ansatzweise umsetzen könnte wird mir Angst und Bang. Politik heißt einfach mehr als die primitivsten Wünsche und Ängste von einem zugegebenermaßen einem geringen Anteil der Bevölkerung umzusetzen. Ansonsten hätte sich unsere Gesellschaft nicht weiterentwickelt und wir hätten noch immer öffentliche Hinrichtungen und die Todesstrafe.

Natürlich haben nicht alle, sondern nur ein kleiner Anteil seiner Anhänger solche Gedanken und noch weniger wagen auch dies ungeniert zu veröffentlichen.

Und dennoch bei dem Wahlspruch:Wählt so wie ihr denkt, damit auch geschieht, was IHR wirklich wollt!“ kann ich nicht anders, als hier auf 1030wien.at eine Wahl-, oder besser eine Nichtwahlempfehlung abzugeben.

Bürgermeister Michael Häupl gegen HC Strache?

In den Medien (warum auch immer) wird derzeit nämlich nur von einem Kampf von Häupl gegen Strache geschrieben – sämtliche anderen Parteien werden dadurch quasi als unwählbar beschrieben.

Dies ist meiner Meinung nach falsch und meine Wahlempfehlung lautet daher: „Wählt am 11. Oktober so wie Ihr liebe Landstraßerinnen und Landstraßer denkt – nur nicht rechtspopulistisch!“

Denn alle anderen Parteien mögen ihr Vor und Nachteile, Sympathisanten und Unsympathisanten haben, jedoch keine hat nur ansatzweise so radikale Anhänger wie die FPÖ.

  • Wählt die Landstraßer SPÖ – unser Bezirksvorsteher Erich Hohenberger ist einer der Besten…
  • Wählt die Landstraßer Grünen – zwar nicht unbedingt für Autofahrer geeignet, jedoch sind sehr interessante Ideen für die Bezirkswirtschaft vorhanden…
  • Wählt die Landstraßer ÖVP – wenn ihr z.B. Autofahrer seid…
  • Wählt „Wien anders“ – ein Pool aus verschiedenen Kleinparteien unter anderen mit den Piraten und der KPÖ-Bezirksrätin Susanne Empacher…
  • Wählt die Landstraßer NEOS – wenn ihr an liberalen Wirtschaftsideen interessiert seid, ohne dabei unser Hochquellwasser verkaufen zu wollen…

Nach fast 20 Jahren Herausgeber von 1030wien.at und ki3.at kenne ich sehr, sehr viele Bezirkspolitikerinnen und -Politiker aus allen hier genannten Parteien – auch aus der Landstraßer FPÖ – persönlich. Aus dieser Erfahrung heraus sage ich nochmal mit guten Gewissen: „Wählt am 11. Oktober so wie Ihr liebe Landstraßerinnen und Landstraßer denkt – nur nicht rechtspopulistisch!“

 

Ich oute mich hier auch hier für diese Wahl gern als Wähler der Landstraßer SPÖ, denn unser Büro war lange Jahre in einer Bürogemeinschaft mit einer SPÖ-Sektion. Daher habe ich etwas Einsicht in die Arbeit einiger Bezirksräte bekommen. Auch zählen, wie viele von Euch wissen, eine SP-Bezirksrätin und ein SP-Gemeinderat zu meiner engeren Verwandtschaft – so bekommt man vieles von politischer Arbeit mit, die anderen vielleicht verborgen bleibt. Und dennoch sage ich nochmals aus tiefster Überzeugung: „Wählt am 11. Oktober so wie Ihr liebe Landstraßerinnen und Landstraßer denkt – nur nicht rechtspopulistisch!“

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