Zores rund um den Neubau der Post in der Maria-Eis-Gasse und dem Rochusmarkt.

Durch den Abriss und der daraus folgenden Staubentwicklung, sowie den antiken Funden in der Rasumofskygasse, dem Neubau der Post und einem geplanten EKZ steht die Gegend rund um den Rochusmarkt genau im Zentrum des Interesses von 1030 Wien. Und um genau diesen Markt geht es in diesem Artikel. Noch dazu wo das Thema „Markt“ im Dritten böse Erinnerungen an einen verstorbenen Markt weckt.

Auch Der Standard, Kurier und Krone schreiben sich derzeit die Finger wund um dieses Thema.

Hier einige Aussagen vom Kurier:

  • Marina Poppenberger vom Käseland am Rochusmarkt meint im Kurier: „Solangs’ keinen Gourmet-Spar einziehen lassen, kann ich damit leben. Vielleicht ist es ja auch eine Chance für den Markt.“
  • Obst- und Gemüsemann Roland Schätzl meint im Kurier zum Thema Einkaufszentrum: „Das ist dann das dritte Einkaufszentrum hier in der Nähe. Und keines der bestehenden geht gut.“
  • Eine Verkäuferin vom Blumenladen am Markt meint: „Es sperren eh rundherum immer mehr Geschäfte zu. Durch das Einkaufszentrum werden wieder die kleinen Betriebe eingehen“.
  • Unser Bezirksvorsteher Erich Hohenberger wird im Kurier mit folgender Aussage zitiert: „Das wird doch kein Einkaufcenter. Dass die Post mit über 1000 Mitarbeitern dort einzieht, wird den Rochusmarkt sogar noch aufwerten. Die fliegen ja direkt in den Markt hinein. Die Geschäfte in der Post-Zentrale sollen eine Ergänzung zum Angebot auf dem Markt sein – Es wird dort keinen Bäcker, keinen Fleischhauer und kein Gemüsegeschäft geben“. „Wir brauchen den Rochusmarkt nicht retten. Der floriert und wird durch die Post noch besser werden.“ lautet das markige Schluss-Zitat von Erich Hohenberger.

Die Krone

Die Kronen Zeitung, vom 20. März 2015 wiederum zitiert die Bezirksrätin Sabine Schwarz von der Landstraßer ÖVP:

„Ein Miteinander ist möglich, meint die ÖVP Landstraße in einer Aussendung.

Das geplante Einkaufszentrum bei der neuen Postzentrale Maria-Eis-Gasse, das derzeit errichtet wird, sorgt derzeit für die eine oder andere Diskussion. So mancher Standbetreiber am Rochusmarkt macht sich Sorgen über die zukünftige Geschäftsentwicklung. Aber auch die Bürger und Bürgerinnen des dritten Bezirkes fürchten um ihren lieb gewonnenen Markt. Man macht sich Sorgen, dass das Einkaufszentrum Kaufkraft vom Marktgebiet abzieht.

Die ÖVP Landstraße ist davon überzeugt, dass bei einem intelligenten Konzept ein Miteinander von Einkaufszentrum und Rochusmarkt möglich ist. „Die rund 1.200 neuen Arbeitsplätze und die 5.000 Quadratmeter große Einkaufsfläche in der Post müssen ein Plus für unseren Markt und der Nahversorgung bedeuten und keine Gefährdung des Marktes mit sich bringen. Durch ein aufeinander abgestimmtes Konzept könnte der Markt ein noch wichtigerer Nahversorgungsplatz mit noch mehr Charme werden“, so ÖVP Bezirksrätin und Spitzenkandidatin Sabine Schwarz, und weiter: „Der Rochusmarkt ist das Herz der Landstraße und nachdem es schon keine Landstraßer Markthalle mehr gibt muss das Überleben des Marktes gesichert sein!“

Der Rochusmarkt hat eine lange Tradition. 1786 war er noch als der Augustinermarkt reiner Blumenmarkt, bald entwickelte er sich zum wichtigsten Nahversorger des Bezirkes. „Kennt man die Geschichte des Marktes ist klar, dass das Konzept des neuen Einkaufzentrum auf den Rochusmarkt abgestimmt werden muss.

Als Schlusssatz möchte die Bezirksrätin Sabine Schwarz von der ÖVP nochmals dezidiert festhalten: „Unser Markt darf nicht gefährdet werden!“

Der Standard

Auch Der Standard berichtet über diffuse Ängste bezüglich „wie wird der Markt weitergehen?“, kümmert sich aber mehr um die derzeitige Staubentwicklung.

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